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    <title>Elternstarke-Eingewöhnung</title>
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    <description>Kindergartenstart - eine gelungene Eingewöhnung im Kindergarten geht nur über Eltern.</description>
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      <title>Elternstarke-Eingewöhnung</title>
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    <item>
      <title>Kindgerecht oder alltagstauglich</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen professioneller Pädagogik und bedingungsloser Liebe – ein ehrlicher Spagat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/5-62a492b4.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich an die Arbeit mit Kleinkindern denke, lande ich immer wieder bei einem  Gedanken, der für mich sonnenklar ist. Doch wenn ich an die praktische Umsetzung denke, stellt sich mir die folgende Frage in den Raum:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ist das, was wir als "Zusatz" zur pädagogischen Arbeit verstehen – nämlich bedingungslose Liebe, emotionale Wärme und persönliche Nähe – wirklich nur eine willkommene Ergänzung?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Oder ist es in Wahrheit der eigentliche Kern dessen, was Frühbetreuung ausmacht?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie vereinen wir in der frühen Kindheitspädagogik professionelle Haltung und bedingungslose Liebe?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und sind wir als Gesellschaft, als Fachkräfte, als Strukturen eigentlich schon bereit dafür?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erlebe in meiner Arbeit mit Eltern und Fachkräften, dass diese Frage nicht nur berechtigt ist, sondern tiefgreifend. Denn sie berührt einen inneren Widerspruch, der selten offen ausgesprochen wird: Wir wünschen uns eine professionelle Betreuung für unsere Kleinsten – wissenschaftlich fundiert, reflektiert, sicher. Und gleichzeitig spüren wir, dass Kinder etwas viel Ursprünglicheres brauchen: Liebe, Nähe, Zugewandtheit – frei von Bedingungen, Erwartungen und Bewertungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe ist kein pädagogisches Konzept – aber das stärkste Werkzeug
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Bevor wir weitergehen, lohnt sich ein Blick auf den Begriff selbst:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was meinen wir eigentlich mit "bedingungsloser Liebe"?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Neurobiologe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dr. Gerald Hüther
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beschreibt sie als die Erfahrung,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "dass man als Mensch um seiner selbst willen angenommen und wertgeschätzt wird – ohne etwas dafür leisten zu müssen."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist ein Zustand, in dem sich ein Mensch sicher fühlt, weil er sich nicht ständig beweisen, anpassen oder rechtfertigen muss. Hüther beschreibt bedingungslose Liebe außerdem als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "das unbedingte Interesse an der Entfaltung eines anderen Menschen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – ein Interesse, das nicht davon abhängt, ob das Kind sich angepasst, leistungsfähig oder pflegeleicht zeigt. Gerade Kinder brauchen diese Form von Liebe wie die Luft zum Atmen. Sie ist die Grundlage für jedes echte Vertrauen – in andere, aber auch in sich selbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedingungslose Liebe – das klingt in einem Fachtext fast fehl am Platz. Doch wenn ich mit Fachkräften spreche, mit Eltern, mit Menschen, die tagtäglich mit Kindern leben, dann fällt dieser Begriff irgendwann immer. Manchmal leise, zögerlich. Manchmal fast entschuldigend. Dabei ist genau das unser stärkstes Werkzeug – unser Fundament. Auch wenn bedingungslose Liebe kein klassisches pädagogisches Konzept ist, ist sie nach zahllosen wissenschaftlichen Studien aus kindheitspädagogischen Ansätzen längst nicht mehr wegzudenken. Sie ist, wie Gerald Hüther betont, kein pädagogischer Luxus, sondern ein Entwicklungsgrundbedürfnis – besonders in den ersten Lebensjahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Kind, das sich geliebt fühlt, das erfährt: "Ich bin richtig, wie ich bin", kann wachsen. Und zwar nicht im Sinne eines Entwicklungsmeilensteins, sondern im Vertrauen auf sich selbst, auf andere, auf das Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aber wie lässt sich das in einem System leben, das auf Effizienz, Strukturen und Zeitpläne ausgelegt ist?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie gelingt es, Liebe nicht zu einem privaten Extra zu machen – sondern zum Kern unserer professionellen Haltung?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und noch etwas gehört hierher, das oft übersehen wird: Selbstliebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mit Kindern arbeitet, braucht nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern auch eine stabile Verbindung zu sich selbst. Es ist schwer, bedingungslos anzunehmen, wenn man sich selbst ständig in Frage stellt. Selbstliebe ist kein Beiwerk, sondern das tragende Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Sie schützt vor Überforderung, vor Ausbrennen, vor Härte gegen sich und andere. Und sie sollte ein fester Bestandteil jeder Ausbildung zur pädagogischen Fachkraft sein – nicht als Randthema, sondern als Basis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/8-16458b9c.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bewusster Umgang mit dem Begriff Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gerade weil "Liebe" ein so starker Begriff ist, braucht es einen reflektierten und bewussten Umgang mit seiner Bedeutung. Liebe ist kein eindeutig definierter pädagogischer Fachbegriff, sondern tief individuell geprägt – durch Biografie, durch Kultur, durch persönliche Werte. Was die eine als liebevoll empfindet, kann für den anderen übergriffig oder unangemessen wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb ist es wichtig, dass wir in der Pädagogik nicht nur von Liebe sprechen, sondern auch über sie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was meinen wir damit? Wie definieren wir sie im beruflichen Kontext?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Haltung steckt dahinter – und wo liegen die Grenzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedingungslose Liebe, wie sie etwa Gerald Hüther beschreibt, ist klar an der Entfaltung des Kindes orientiert – frei von Bedingungen, frei von Leistungsdenken, aber eingebettet in Schutz, Würde und Verantwortung. Sie hat nichts mit Beliebigkeit oder übertriebener Nachsicht zu tun. Und sie darf niemals als Rechtfertigung für Grenzverletzungen herhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich lässt sich diese Form von Liebe nicht kontrollieren oder messen – das macht sie so stark, aber auch so sensibel. Gerade deshalb gehört die Auseinandersetzung mit ihr in jede Ausbildung. Denn nur, wenn wir bewusst mit dem Begriff umgehen, können wir ihn sinnvoll und professionell mit Leben füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der tägliche Spagat der Fachkräfte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich habe größten Respekt vor allen, die diesen Spagat täglich gehen: Fachkräfte, die mit Gruppen von zehn, manchmal zwölf unter Dreijährigen arbeiten. Die trösten, wickeln, anziehen, vorlesen, begleiten – oft gleichzeitig. Die diese Aufgabe lieben. Und die dabei versuchen, jedem Kind ein Stück Geborgenheit zu schenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es braucht eine (fast) übermenschliche Präsenz, um in diesem Rahmen noch echte Beziehung zu leben. Um sich nicht zu verlieren zwischen Elterngesprächen, Dokumentationspflichten und Zeitdruck. Und genau hier wird deutlich: Professionelle Pädagogik allein reicht nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne ein tiefes, inneres Ja zum Kind – und zu seiner Einzigartigkeit – wird Betreuung mechanisch. Stumpfe Routine. Und das spüren Kinder. Gerade die Kleinsten. Sie spüren, ob jemand sie "erzieht" oder sich auf sie einlässt. Ob jemand sie durch den Tag begleitet oder sie durch den Tag schleift.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Anspruch und Wirklichkeit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Sind wir bereit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich frage mich:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind wir als Gesellschaft überhaupt schon bereit für eine Pädagogik, die beides ernst nimmt – die Wissenschaft und die Liebe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die politischen Rahmenbedingungen sprechen eine andere Sprache. Fachkräftemangel, Unterfinanzierung, überlastete Systeme – all das erschwert eine Haltung, die mehr will als Aufsicht und Anleitung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch im direkten Austausch vermisse ich oft diesen Mut, über Liebe zu sprechen. Als wäre sie zu weich, zu privat, zu unprofessionell und völlig deplatziert. Dabei zeigt uns die Bindungsforschung längst, wie zentral emotionale Sicherheit ist – nicht nur für das Wohlbefinden, sondern für jede Form von Lernen, Entwicklung, Beziehung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bräuchten Räume, in denen diese Haltung selbstverständlich ist. In denen es nicht als Luxus gilt, für das Kind im eins-zu-eins-Kontakt da zu sein, wenn es weint. In denen es keine Rechtfertigung braucht, um Beziehung über Struktur zu stellen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/3-6c664e99.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders unter drei: Wenn Liebe alles ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Je jünger ein Kind ist, desto direkter nimmt es die Welt wahr. Für ein Einjähriges zählt nur: Fühl ich mich sicher – oder nicht? Nähe oder Alleinsein. Gesehenwerden oder übersehen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Kind unter drei Jahren in Betreuung ist, dann ist die Fachkraft oft die erste große Bezugsperson außerhalb der Familie. Was für ein Geschenk – und was für eine Verantwortung. Denn hier entscheidet sich, ob das Kind Vertrauen fassen kann. Ob es sich willkommen fühlt. Ob es in dieser Welt einen Platz hat. Angesichts dieser Bedeutung ist es unnötig zu erwähnen, welche Auswirkungen ein häufiger Bezugspersonenwechsel auf das Kind in diesem Alter hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Professionelle Haltung allein reicht hier nicht. Es braucht Herz. Wärme. Geduld. Und manchmal auch Mitgefühl mit sich selbst, wenn man diesem Anspruch nicht immer gerecht wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn auch das gehört zur Wahrheit: Diese Liebe – verstanden im Sinne Hüthers als ein tiefes menschliches Grundbedürfnis – lässt sich nicht per Knopfdruck abrufen. Sie braucht Zeit, Bindung, Beziehung. Und: passende Rahmenbedingungen, um überhaupt entstehen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir müssen außerdem dringend über unsere Sprache sprechen. Begriffe wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Fremdbetreuung"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            treiben einen Keil zwischen das, was eigentlich zusammengehört – nämlich Nähe und Professionalität. Denn die Menschen, die Kinder in ihren ersten Lebensjahren täglich begleiten, sind eben nicht fremd – und sie dürfen es auch nicht bleiben. Weder für das Kind, noch für die Eltern. Sprache prägt Haltung. Wenn wir Beziehung ermöglichen wollen, brauchen wir auch eine Sprache, die diese Beziehung anerkennt und stärkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was die alten Denker schon wussten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verbindung von Liebe, Beziehung und Bildung ist kein neuer Gedanke – sie ist so alt wie die Menschheit selbst. Was wir heute in Studien belegen und in Fachkreisen diskutieren, wurde bereits vor Jahrhunderten in Worte gefasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Platon
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            etwa sprach davon, dass die Seele eines Kindes durch Liebe geformt werde – und dass echte Bildung nicht im Kopf, sondern im Herzen beginnt. Für ihn war Paideia, die Erziehung des Menschen, ein Weg der inneren Entfaltung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Augustinus
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            formulierte im 4. Jahrhundert: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ – ein Satz, der in seiner Tiefe kaum aktueller sein könnte für alle, die Kinder begleiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Konfuzius
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stellte Beziehungen und Fürsorge ins Zentrum seiner Lehren. Er sagte sinngemäß: „Was du selbst nicht erleiden willst, das füge auch keinem anderen zu.“ – eine ethische Grundlage, die in der Begleitung kleiner Kinder nicht wegzudenken ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und im 18. Jahrhundert war es
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jean-Jacques Rousseau
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der in seinem Werk Émile forderte, Kinder nicht zu formen, sondern ihnen Raum zu geben, sich selbst zu entwickeln – getragen von Beziehung, nicht von Belehrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Gedanken zeigen: Der Wunsch, Kinder mit Liebe und Haltung zu begleiten, ist kein innovativer oder gar revolutionärer Gedanke. Er liegt längst in unserem kulturellen, zwischenmenschlichen und philosophischen Verständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Jesper Juul
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hat diesem Verständnis seine moderne Stimme gegeben. Seine Idee der Gleichwürdigkeit – also der tiefen Achtung vor der Würde und Einzigartigkeit des Kindes – ist im Kern nichts anderes als eine zeitgemäße Antwort auf genau dieses alte Wissen. Auch er stellte klar: Es geht nicht um Erziehungstechniken, sondern um Beziehung. Um echtes Interesse. Um gelebte Verantwortung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir heute über bedingungslose Liebe in der Frühpädagogik sprechen, dann knüpfen wir also nicht an ein neues Ideal an – sondern an eine lange, menschliche Tradition. Eine, die wir dringend wieder ernst nehmen sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was es braucht – strukturell, gesellschaftlich, innerlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Damit diese Verbindung zwischen professioneller Pädagogik und echter Liebe gelingen kann, braucht es mehr als gute Absichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es braucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – für Beziehung, für Rituale, für echte Begegnung - sowohl im Stillstand als auch in voller Dynamik und allem dazwischen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Raum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ausbildung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – die individuelle emotionale Prozesse ernst nimmt, nicht nur pädagogische Methoden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Begleitung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – durch Supervision, Reflexion, Teamkultur und Fortbildungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wertschätzung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – gesellschaftlich und politisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           und vor allem: Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – in die Menschen, die Kinder begleiten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir müssen wegkommen von der Vorstellung, dass Liebe ein Privileg der Familie ist und Professionalität das Gegenteil davon. In Wahrheit beginnt echte Professionalität dort, wo wir lieben, ohne zu bewerten. Wo wir begleiten, ohne zu kontrollieren. Wo wir gestalten, ohne zu dominieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein persönlicher Standpunkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich merke oft selbst, wie schwer es mir fällt, beides zu halten: den professionellen Blick – und das bedingungslose Annehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Tage, da gelingt mir der Spagat. Und es gibt Tage, da merke ich: Ich bin zu müde, zu voll, zu sehr in der Struktur gefangen. Und doch weiß ich: Der Moment, in dem ein Kind mich anschaut – mit diesem Blick, der nichts fordert, aber alles erwartet – ist der Moment, der mich erinnert, warum ich diesen Weg gehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind vielleicht noch nicht ganz da. Aber wir sind unterwegs. Und das ist mehr, als viele zu hoffen gewagt haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ausblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das Ziel gar nicht, die perfekte Verbindung zwischen professioneller Pädagogik und bedingungsloser Liebe zu finden – so wie Gerald Hüther sie versteht: als Voraussetzung für gesunde Entwicklung und nicht als emotionale Zugabe. Vielleicht geht es darum, den Mut nicht zu verlieren, diesen Spagat immer wieder zu wagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn irgendwo dazwischen, in diesem Spannungsfeld, entsteht etwas ganz Besonderes: Eine Pädagogik, die menschlich ist. Die Kinder sieht. Und die sich nicht davor scheut, das Wort "Liebe" in den Mund zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht als Schwäche – sondern als Haltung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <title>Rückschritte in der Eingewöhnung sind von gestern</title>
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  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff „Rückschritt“ fällt im Zusammenhang mit der Eingewöhnung in den Kindergarten oft, wenn Kinder nach einer Phase des Wohlfühlens plötzlich wieder vermehrt nach Nähe und Sicherheit suchen. Eltern und Erzieherinnen stellen sich dann die Frage, ob etwas schiefgelaufen ist, ob das Kind vielleicht nicht bereit für den Kindergarten ist oder ob der Übergang ins neue Umfeld zu früh erfolgte. Doch dieser Gedanke ist nicht nur veraltet, sondern auch wenig hilfreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die neuesten Forschungsergebnisse aus der Entwicklungspsychologie zeigen, dass diese sogenannten „Rückschritte“ eigentlich ganz natürliche und notwendige Teile des Prozesses sind. Sie verdeutlichen, dass die Eingewöhnung kein linearer Prozess ist, in dem es stetig vorwärts geht. Stattdessen durchlaufen Kinder (und auch Eltern) verschiedene emotionale Phasen, die in ihrer Dynamik Schwankungen unterliegen. Die Bedeutung dieser Schwankungen sollte nicht unterschätzt, sondern als wichtige Hinweise auf die momentanen Bedürfnisse des Kindes und der Eltern verstanden werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kindliche Bedürfnisse verstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein entscheidender Punkt in der Eingewöhnungsphase ist das Verständnis für die kindlichen Bedürfnisse. Viele Eltern und auch Fachkräfte erwarten oft, dass sich Kinder schnell und dauerhaft an die neue Umgebung gewöhnen. Doch was Erwachsene als „Rückschritt“ interpretieren, ist in Wirklichkeit ein Zeichen dafür, dass das Kind seine emotionalen Ressourcen überprüfen und wieder aufladen muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kinder sind in dieser Phase besonders feinfühlig und nehmen die Veränderungen um sich herum intensiv wahr. Sie müssen nicht nur neue soziale Beziehungen aufbauen, sondern auch lernen, sich in einer Umgebung zurechtzufinden, die ihnen fremd ist. Dies kann zu inneren Spannungen führen, die das Kind auf unterschiedliche Weisen zeigt – sei es durch Rückzug, vermehrte Anhänglichkeit oder sogar Wutausbrüche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Kinderpsychologe Allan Schore spricht von der „emotionalen Regulation“, einem Prozess, bei dem Kinder ihre Gefühle verarbeiten und stabilisieren. In der Eingewöhnung wird dieses Gleichgewicht regelmäßig herausgefordert. Wichtig ist zu verstehen, dass das Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit keine Schwäche ist, sondern ein gesunder Mechanismus, der dem Kind hilft, sich emotional zu stabilisieren. Wenn Kinder mehr Nähe zu ihren Eltern suchen oder sich intensiver an ihre Erzieherinnen klammern, bedeutet das nicht, dass sie nicht bereit sind oder ihre Entwicklung rückschrittig ist. Es ist vielmehr ein Zeichen dafür, dass sie sich in einem natürlich fortschreitenden Entwicklungsprozess befinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eltern sind oft besorgt, dass ihr Kind „nie wirklich ankommt“, wenn es in bestimmten Phasen der Eingewöhnung wieder vermehrt nach Sicherheit sucht. Doch genau hier liegt das Missverständnis:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Suche nach Nähe ist kein Rückschritt, sondern ein Vorwärtsschreiten in der emotionalen Reifung. Es zeigt, dass das Kind lernt, seine Umgebung und die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, und dass es in der Lage ist, zu signalisieren, wann es Unterstützung benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/das-foto-einer-bezaubernden-frau-drueckt-selbstliebe-und-fuersorge-aus-traegt-gerne-einen-neuen-weichen-gruenen-pullover-umarmt-den-eigenen-koerper-und-erinnert-sich-an-einen-romantischen-moment-mit-einem-freund-96e0ea86.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elterliche Bedürfnisse und Ängste
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur Kinder, auch Eltern durchlaufen während der Eingewöhnung eine emotionale Achterbahnfahrt. Oft unbemerkt rücken dabei die eigenen Ängste und Unsicherheiten in den Vordergrund. Ein häufiges Gefühl, das viele Eltern begleitet, ist der Druck, alles „richtig machen“ zu müssen. Wird dann von Fachkräften der Begriff "Rückschritt" verwendet, entsteht sofort zusätzlicher Stress. Eltern fühlen sich dann, als funktioniere ihr Kind nicht so, wie es sollte. Diese Wortwahl kann tiefsitzende Ängste auslösen und die Sorge verstärken, den Eingewöhnungsprozess nicht richtig zu unterstützen oder dass ihr Kind in irgendeiner Weise scheitert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Eltern können das Gefühl eines „Rückschrittes“ bei sich selbst verspüren, wenn es um das Loslassen geht. Gerade wenn Eltern das Gefühl haben, dass ihr Kind bereits gut in der Kita angekommen ist, können plötzlich eigene Ängste und Zweifel wieder aufkommen. Vielleicht fällt es schwerer als gedacht, die Verantwortung in die Hände der Erzieher*innen zu legen, oder das Loslassen wird zu einer emotionalen Herausforderung. Diese Gefühle sind vollkommen normal und Teil eines Prozesses, der Eltern hilft, sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen. Es ist wichtig, sich nicht dafür zu verurteilen, sondern anzuerkennen, dass das Loslassen Zeit braucht und auch für Eltern nicht von heute auf morgen gelingt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Bereich, der Stress für Eltern verursachen kann, ist der Umgang mit den Fachkräften in der Einrichtung. Wenn Eltern das Gefühl haben, dass ihre eigene Unsicherheit von den Erzieher*innen bemerkt oder sogar kommentiert wird, kann dies als Rückschritt im Vertrauen in die pädagogische Zusammenarbeit wahrgenommen werden. Auch hier ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Fachkräften ein kontinuierlicher Lernprozess ist. Die Signale, die Eltern in solchen Momenten wahrnehmen – sei es durch Gefühle von Unsicherheit oder Unbehagen – verweisen auf tiefsitzende Haltungen in uns selbst. Sie zeigen auf, wo möglicherweise noch persönliche Ängste oder Kontrollbedürfnisse vorhanden sind, die mehr Aufmerksamkeit und Reflexion bedürfen, um langfristig in eine entspannte und vertrauensvolle Haltung gegenüber der Einrichtung überzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Perspektive der Fachkräfte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch aus der Sicht der Erzieherinnen und Erzieher spielen sogenannte „Rückschritte“ eine besondere Rolle. Viele Fachkräfte erleben den Eingewöhnungsprozess als äußerst anspruchsvoll, insbesondere in Einrichtungen, die ohnehin mit knappen personellen, räumlichen und zeitlichen Ressourcen arbeiten. Die Benennung eines „Rückschritts“ erfolgt oft aus einer realen Sorge heraus: Wenn ein Kind wieder vermehrt nach Nähe sucht oder stärker auf Unterstützung angewiesen ist, wird den Fachkräften schnell bewusst, dass die Eingewöhnung eventuell länger dauern könnte, als ursprünglich eingeplant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine verlängerte Eingewöhnungszeit bedeutet oft eine zusätzliche Belastung für die Fachkräfte, die bereits mit der Betreuung einer großen Anzahl von Kindern gefordert sind. Hinzu kommt, dass die Bedürfnisse eines einzelnen Kindes, das mehr Zuwendung benötigt, die Betreuung der gesamten Gruppe beeinflussen können. In solchen Fällen fühlen sich Fachkräfte manchmal entmutigt und überfordert und haben das sehr belastende Gefühl, den Bedürfnissen aller Kinder nicht mehr gerecht werden zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieser Druck führt dazu, dass der Begriff „Rückschritt“ oftmals als Ausdruck von Frustration oder Sorge verwendet wird, da Fachkräfte spüren, dass sie das kindliche Bedürfnis nach mehr Sicherheit nicht in dem Maße auffangen können, wie es eigentlich notwendig wäre. Es ist ihnen häufig bewusst, dass eine intensivere Betreuung und ein behutsameres Vorgehen in der Eingewöhnung nötig wären – doch die institutionellen Rahmenbedingungen lassen dies oft nicht zu. Die Folge ist eine Überstrapazierung der vorhandenen Ressourcen, die das gesamte Team vor erhebliche Herausforderungen stellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungsergebnisse und neue Perspektiven
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neuere Studien aus der Entwicklungspsychologie betonen immer wieder, wie bedeutend sichere Bindungen für Kinder sind, besonders in Übergangsphasen wie der Eingewöhnung. Forscherinnen und Forscher haben erkannt, dass Kinder, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sichere Bindung zu ihren Eltern haben, in der Lage sind, neue Herausforderungen wie den Eintritt in die Kindertagesstätte und den Bindungsaufbau zu Fachkräften anzugehen. Doch das bedeutet nicht, dass dieser Prozess ohne Unterbrechungen oder Herausforderungen verläuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dr. Renate Niesel und Dr. Wilfried Griebel aus der Transitionsforschung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           behandeln ebenfalls den Begriff des Rückschritts in der Eingewöhnung. Sie betonen, dass Veränderungen und Anpassungsprozesse in der Eingewöhnungsphase normal sind und die sogenannten Rückschritte keine negativen Zeichen, sondern Teil des Lernprozesses sind. Sie heben hervor, wie wichtig es ist, sensibel auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder zu reagieren und diese Phasen als Gelegenheit zu sehen, die Bindung und Sicherheit zu stärken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dr. Allan N. Schore, ein renommierter Psychologe und Neurowissenschaftler (Bindungstheorie und emotionale Entwicklung von Kindern)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hat in seinen Forschungen betont, wie wichtig die emotionale Regulation für die kindliche Entwicklung ist. Seine Arbeit zeigt, dass Kinder in Übergangsphasen, wie der Eingewöhnung in den Kindergarten, häufig emotionale Herausforderungen durchlaufen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er argumentiert, dass sogenannte Rückschritte oft Anzeichen dafür sind, dass das Kind zusätzliche Unterstützung und Sicherheit benötigt, um seine Emotionen zu regulieren. Diese Phasen sind normal und nicht als negative Rückschritte zu werten, sondern als notwendige Schritte in einem Lern- und Anpassungsprozess. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schore hebt hervor, dass ein sicheres Bindungsverhältnis zur Bezugsperson entscheidend ist, damit Kinder in stressigen Situationen besser mit ihren Gefühlen umgehen können. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von Sensibilität und Unterstützung in der Eingewöhnungsphase. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dr. Christine Krüger und Prof. Dr. Klaus, bekannte Forscher und Fachleute im Bereich “Frühkindliche Bildung”
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beziehen sich in ihren Arbeiten auf den Begriff des Rückschritts in der Eingewöhnung, indem sie betonen, dass solche Phasen normale Bestandteile des Anpassungsprozesses sind. Sie argumentieren, dass Kinder während der Eingewöhnung unterschiedliche emotionale Bedürfnisse haben, die sich nicht immer linear entwickeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rückschritte werden oft als Hinweise auf die Notwendigkeit von mehr Unterstützung und Sicherheit gedeutet. Ihre Forschung hebt hervor, dass es wichtig ist, diese Rückschritte nicht negativ zu bewerten, sondern sie als Gelegenheiten zu sehen, die Bindung zu stärken und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Durch die Förderung einer sensiblen und responsiven Umgebung können Fachkräfte und Eltern besser auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder eingehen, was die Eingewöhnung insgesamt erleichtert. Wenn du weitere Details zu ihren Theorien oder spezifischen Aspekten benötigst, lass es mich wissen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Auch Prof. Dr. Gerald Hüther
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sieht die Bezeichnung „Rückschritte“ eher kritisch. Er plädiert dafür, solche Phasen nicht negativ zu bewerten, sondern sie als natürliche und notwendige Schritte im Entwicklungsprozess zu betrachten. Hüther betont, dass es hilfreicher ist, von „Phasen der Unsicherheit“ oder „Entwicklungsanpassungen“ zu sprechen, um den Fokus auf die Unterstützung und die Bedürfnisse des Kindes zu lenken, anstatt den Druck zu erhöhen, der oft mit dem Begriff „Rückschritt“ verbunden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Übergang vom sogenannten „sicheren Hafen“, also dem Zuhause, in die neue Umgebung des Kindergartens, stellt für viele Kinder eine emotionale Herausforderung dar. Sie müssen sich an neue Menschen, neue Routinen und neue Umgebungen gewöhnen – und das oft ohne die ständige physische Anwesenheit ihrer primären Bindungsperson. Gerade in solchen Momenten suchen sie häufig nach zusätzlicher emotionaler Rückversicherung. Sie kehren dann gewissermaßen zurück zu ihren Eltern oder anderen engen Bezugspersonen, um Sicherheit zu tanken, bevor sie sich wieder ins „Abenteuer“ stürzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Bindungstheorie von Dr. John Bowlby (Entwicklungspsychologie und Pädagogik)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           betont, dass Kinder zwischen der Suche nach Bindung und der Erkundung ihrer Umwelt balancieren. Wenn sie sich sicher fühlen, erkunden sie mutig neue Umgebungen. Wenn sie sich unsicher fühlen, suchen sie die Nähe der Bindungsperson. Dieses Hin-und-Her ist ein natürlicher Prozess und kein Zeichen für einen „Rückschritt“. Stattdessen ist es ein Signal, dass das Kind gerade mehr Unterstützung benötigt, um seine emotionalen Batterien wieder aufzuladen. Dies ist der Kernpunkt, den Eltern verstehen sollten: Das Kind zeigt seine Bedürfnisse, und darauf einzugehen, fördert langfristig seine Selbstständigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umgang mit herausfordernder Dynamik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alltag stellt sich oft die Frage, wie Eltern und Erzieher auf vermeintliche Rückschritte in der Eingewöhnung reagieren sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Damit Eingewöhnungen langfristig gelingen können, ist es entscheidend, dass Eltern, Fachkräfte und die Einrichtungsleitung zusammenarbeiten, um ein realistisches Verständnis für den Prozess zu entwickeln. Eltern sollten von Anfang an darauf vorbereitet werden, dass die Eingewöhnungszeit individuell unterschiedlich ist und nicht immer in das vorgegebene Zeitfenster passt. Gleichzeitig müssen Einrichtungen anerkennen, dass flexible und kindorientierte Eingewöhnungen langfristig zu stabileren Gruppen und entspannteren Kindern führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein offener Dialog zwischen Eltern und Fachkräften über die realen Möglichkeiten und Grenzen der Einrichtung kann helfen, Missverständnisse und Überforderungen zu vermeiden. Durch regelmäßige Reflexionsgespräche können beide Seiten gemeinsam Lösungswege finden, die sowohl den Bedürfnissen des Kindes als auch den Ressourcen der Einrichtung gerecht werden. Auf diese Weise kann die Eingewöhnung – trotz der Herausforderungen – für alle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Signale des Kindes wahrnehmen und darauf reagieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Kind wieder nach mehr Nähe und Sicherheit sucht, ist es wichtig, darauf einzugehen. Das kann bedeuten, dass Eltern anfangs mehr Zeit im Kindergarten verbringen oder das Kind nachmittags etwas früher abholen, um ihm den Übergang zu erleichtern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stabile Routinen aufrechterhalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder profitieren von klaren und festen Strukturen. Rituale beim Abschied, wie eine kurze Umarmung oder ein bestimmtes „Tschüss-Ritual“, geben Sicherheit und helfen dem Kind, sich auf die neue Umgebung einzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen in den Prozess entwickeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern sollten sich bewusst machen, dass Eingewöhnung ein Prozess ist, der Zeit braucht. Es ist in Ordnung, wenn dieser Prozess nicht immer linear verläuft. Phasen, in denen das Kind wieder mehr Nähe sucht, sind normal und kein Zeichen dafür, dass die Eingewöhnung scheitert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigene Unsicherheiten annehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist völlig in Ordnung, wenn Eltern sich in dieser Phase unsicher fühlen. Der Austausch mit anderen Eltern oder die Unterstützung durch Fachkräfte kann helfen, das eigene Gefühl von Überforderung zu reduzieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein offener Dialog mit der Einrichtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für eine erfolgreiche Eingewöhnung ist es entscheidend, dass Eltern und Fachkräfte offen über die individuellen Bedürfnisse des Kindes und die Möglichkeiten der Einrichtung sprechen. Eltern sollten frühzeitig darauf vorbereitet werden, dass die Eingewöhnung unterschiedlich lange dauern kann und nicht immer den vorgesehenen Zeitrahmen einhalten muss. Gleichzeitig sollten Fachkräfte und Einrichtungsleitungen flexibel reagieren, wenn sich der Prozess in die Länge zieht. Dies kann langfristig zu stabileren Gruppen und entspannteren Kindern führen, was wiederum allen Beteiligten zugutekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/scene-from-care-job-with-young-child-patient-being-take-care-95b5053d.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langfristige Perspektive einnehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt auf kurzfristige „Erfolge“ zu schauen, sollten Eltern den Blick auf das große Ganze richten. Eine gelungene Eingewöhnung ist nicht daran zu messen, wie schnell das Kind ohne Weinen im Kindergarten bleibt, sondern daran, wie wohl es sich langfristig in seiner neuen Umgebung fühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Bedürfnis, den herausfordernden Verlauf als Rückschritt zu bezeichnet, kann folgende Ursachen haben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeichen der Bindung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein scheinbarer Rückschritt kann darauf hindeuten, dass das Kind eine stärkere emotionale Bindung zu seiner Bezugsperson entwickelt hat. Wenn ein Kind nach anfänglicher Neugier wieder mehr Nähe zu den Eltern sucht, zeigt das, dass es sich sicher genug fühlt, um diese Bindung zu überprüfen. Dies ist eine gesunde Reaktion und ein Zeichen von Vertrauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verarbeitung von Eindrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder brauchen Zeit, um neue Erfahrungen zu verarbeiten. Ein Rückschritt signalisiert oft, dass das Kind emotional oder kognitiv überfordert ist und Zeit benötigt, um die neuen Eindrücke zu integrieren. Fachkräfte und Eltern können dies als Chance sehen, das Kind in diesem Moment besonders zu unterstützen, damit es die Eingewöhnung auf seine eigene Weise fortsetzen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lernprozess verstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder entwickeln sich in Zyklen und nicht linear. Ein Rückschritt zeigt, dass das Kind aktiv lernt und sich an die neue Umgebung anpasst. In diesem Lernprozess ist es normal, dass es Phasen gibt, in denen das Kind mehr Nähe und Sicherheit sucht, bevor es wieder einen Schritt nach vorne macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommunikation der Bedürfnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Kind in der Eingewöhnung Rückschritte macht, kommuniziert es seine Bedürfnisse auf eine subtile Art. Dies gibt Fachkräften und Eltern die Möglichkeit, sensibel auf die Signale des Kindes einzugehen und ihm die Unterstützung zu geben, die es in dieser Phase benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stärkung des Vertrauens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Eltern und Fachkräfte einen Rückschritt nicht als Problem, sondern als Teil des Prozesses betrachten, vermitteln sie dem Kind, dass es in seiner Entwicklung Raum für Fehler und Unsicherheiten gibt. Dies stärkt langfristig das Vertrauen des Kindes in sich selbst und in seine Umgebung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anstatt Rückschritte als negativ zu bewerten, können sie als wichtige Signale und Chancen verstanden werden, um das Kind in seiner individuellen Entwicklung besser zu begleiten. Sie bieten Fachkräften und Eltern die Gelegenheit, ihre Unterstützung anzupassen und dem Kind das Vertrauen zu geben, das es für den nächsten Schritt benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sensible Reaktionen statt Sorge um „Rückschritte“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückschritte in der Eingewöhnung gibt es nicht. Was als Rückschritt wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit ein Teil des Entwicklungsprozesses. Kinder durchleben in dieser Phase emotionale Höhen und Tiefen, die ihnen helfen, ihre Umgebung besser zu verstehen und sich emotional abzusichern. Eltern sind in dieser Phase ebenso gefordert, ihre eigenen Unsicherheiten zu reflektieren und sich auf den Prozess einzulassen. Mit Geduld, Sensibilität und Vertrauen in das eigene Kind, sowie einem offenen Dialog mit den Fachkräften, kann die Eingewöhnung langfristig gelingen – auch wenn sie manchmal mehr Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt, als ursprünglich geplant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 Sep 2024 16:35:54 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wenn dein Kind einen Wutausbruch hat</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weniger sprechen, mehr fühlen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ko-regulieren, spiegeln, Grenzen zeigen... Worauf kommt es in dem akuten Moment, wenn dein Kind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einen Wutausbruch bekommt, wirklich an?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/pleased-young-caucasian-woman-crosses-hands-puts-chest.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elternschaft bringt viele Herausforderungen mit sich, und eine der größten ist der Umgang mit einem wütenden Kind. Oft reagieren wir reflexartig mit Worten, in der Hoffnung, die Situation zu beruhigen oder zu erklären. Doch das ist selten hilfreich. Warum? Weil Wut in erster Linie eine körperliche Reaktion und Erfahrung ist. Das bedeutet, dass das Kind auf der kognitiven Ebene nicht empfangsfähig ist - Worte bringen in diesem Moment einfach nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider wird Wut in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert und verurteilt. Sie ist für Außenstehende und Beteiligte natürlich oft schwer auszuhalten, da wir aufgrund der Tabuisierung nicht gelernt haben, gut damit umzugehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           körperliche Stressreaktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut ist eine intensive Emotion, die wir alle mal erleben. Stresshormone wie Kortisol, Noradrenalin und Adrenalin zirkulieren verstärkt durch den Organismus, lassen unter anderem den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck steigen. Das zeigt sich oft durch körperliche Symptome wie erhöhten Herzschlag, Muskelanspannung und erhöhte Atmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für dein Kind ist Wut besonders unverzichtbar und herausfordernd zugleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Unverzichtbar,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weil es so die Überschreitung seiner momentanen Grenzen ausdrückt und in gewisser Weise auch verteidigt, was für ein gesundes Selbstbild entscheidend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Herausfordernd,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           da es in dem Alter oft nicht die Werkzeuge hat, um diese intensiven Gefühle zu regulieren. Hier liegt deine Aufgabe darin, zu verstehen, dass dein Kind in diesem Moment nicht rational reagieren kann. Es ist nicht in der Lage, Worte oder Erklärungen zu verarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftliche Perspektive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich Frühpädagogik und Entwicklungspsychologie unterstützen diese Sichtweise. Studien zeigen, dass Kinder, die in Momenten der Wut durch körperliche Nähe und beruhigende Anwesenheit unterstützt werden, schneller und nachhaltiger lernen, ihre Emotionen zu regulieren. Ein zentraler Punkt ist dabei, dass Eltern selbst ruhig und gelassen bleiben müssen, um diese Ruhe auf das Kind übertragen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weniger sprechen, mehr fühlen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ko-regulieren, spiegeln, Grenzen zeigen... Worauf kommt es in dem akuten Moment, wenn dein Kind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           einen Wutausbruch bekommt, wirklich an?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/pleased-young-caucasian-woman-crosses-hands-puts-chest.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elternschaft bringt viele Herausforderungen mit sich, und eine der größten ist der Umgang mit einem wütenden Kind. Oft reagieren wir reflexartig mit Worten, in der Hoffnung, die Situation zu beruhigen oder zu erklären. Doch das ist selten hilfreich. Warum? Weil Wut in erster Linie eine körperliche Reaktion und Erfahrung ist. Das bedeutet, dass das Kind auf der kognitiven Ebene nicht empfangsfähig ist - Worte bringen in diesem Moment einfach nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider wird Wut in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert und verurteilt. Sie ist für Außenstehende und Beteiligte natürlich oft schwer auszuhalten, da wir aufgrund der Tabuisierung nicht gelernt haben, gut damit umzugehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut - körperliche Stressreaktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wut ist eine intensive Emotion, die wir alle mal erleben. Stresshormone wie Kortisol, Noradrenalin und Adrenalin zirkulieren verstärkt durch den Organismus, lassen unter anderem den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck steigen. Das zeigt sich oft durch körperliche Symptome wie erhöhten Herzschlag, Muskelanspannung und erhöhte Atmung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für dein Kind ist Wut besonders unverzichtbar und herausfordernd zugleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unverzichtbar,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weil es so die Überschreitung seiner momentanen Grenzen ausdrückt und in gewisser Weise auch verteidigt, was für ein gesundes Selbstbild entscheidend ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           -
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herausfordernd,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           da es in dem Alter oft nicht die Werkzeuge hat, um diese intensiven Gefühle zu regulieren. Hier liegt deine Aufgabe darin, zu verstehen, dass dein Kind in diesem Moment nicht rational reagieren kann. Es ist nicht in der Lage, Worte oder Erklärungen zu verarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftliche Perspektive
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Frühpädagogik und Entwicklungspsychologie unterstützen diese Sichtweise. Studien zeigen, dass Kinder, die in Momenten der Wut durch körperliche Nähe und beruhigende Anwesenheit unterstützt werden, schneller und nachhaltiger lernen, ihre Emotionen zu regulieren. Ein zentraler Punkt ist dabei, dass Eltern selbst ruhig und gelassen bleiben müssen, um diese Ruhe auf das Kind übertragen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ko-regulierende elternRolle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Kind wütend ist, geht es vor allem darum, die körperliche Anspannung zu regulieren. Hier kommt das Konzept der Ko-Regulation ins Spiel. Ko-Regulation bedeutet, dass Eltern ihrem Kind helfen, durch körperliche Nähe und Berührung zur Ruhe zu kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gehirn eines dreijährigen Kindes ist noch nicht vollständig entwickelt. Insbesondere der präfrontale Kortex, der für die Emotionsregulation, Impulskontrolle und Problemlösung zuständig ist, ist noch in einem frühen Entwicklungsstadium. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daher machen nur wenige Worte in diesem Moment Sinn, wie z.B.: „Ich bin da.”  Diese einfachen Worte signalisieren dem Kind, dass es nicht allein ist und dass seine Emotionen respektiert sind und sein dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbindung zu deinen Emotionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch eine Verbindung zu deinen eigenen Emotionen und deinem körperlichen Zustand fällt dir deutlich leichter, ohne sprechen zu müssen, während dein Kind einen Wutausbruch hat. Das ist eine Grundvoraussetzung für empathisches Verhalten. Empathie funktioniert nur dann, wenn du den Zugang zur Emotionalität hast und nicht darüber nachdenken musst, welche Worte du gerade wählst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/12-08e12d94-3ee00a61-de3b9124.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine ko-regulierende elternRolle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbindung zu deinen Emotionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch eine Verbindung zu deinen eigenen Emotionen und deinem körperlichen Zustand fällt dir deutlich leichter, ohne sprechen zu müssen, während dein Kind einen Wutausbruch hat. Das ist eine Grundvoraussetzung für empathisches Verhalten. Empathie funktioniert nur dann, wenn du den Zugang zur Emotionalität hast und nicht darüber nachdenken musst, welche Worte du gerade wählst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/12-08e12d94-3ee00a61.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der akute Wutausbruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worte kommen nicht an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da bringen große Erklärungen oder umsichtige Bitten nichts. Das System deines Kindes befindet sich im sogenannten Kampf-oder-Flucht-Modus. Das, was dein Kind gerade fühlt, ist in dem Moment so unerträglich, dass sein System diese Stressreaktion als eine Schutzmaßnahme auslöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du anfängst, mit deinem Kind zu reden, agierst und befindest du dich auf der rationalen Ebene. Dein Kind will und kann aber von Erklärungen und Spiegelungen nichts hören, denn es ist gerade voll und ganz eins mit seinen Emotionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Emotionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Verbindung zu deinen eigenen Emotionen und deinem körperlichen Zustand fällt dir deutlich leichter, ohne sprechen zu müssen. Das ist eine Grundvoraussetzung für empathisches Verhalten. Empathie funktioniert dann am besten, wenn du den Zugang zur Emotionalität hast und nicht darüber nachdenken musst, welche Worte du gerade wählst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Empathiefähigkeit also leidet stark darunter, denn deine linke Gehirnhälfte, die für Sprache und Logik zuständig ist, ist beim Sprechen aktiviert, was es nahezu unmöglich macht, eine enge emotionale Verbindung zu deinem Kind herzustellen / aufrechtzuerhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im schlimmsten Falle kann bei deinem Kind sogar die Botschaft ankommen, dass es anstatt seine Gefühle auszuleben, sie mit Worten und Gedanken "bekämpfen" soll, denn Mama / Papa tut das. Und das ist genau das Gegenteil von Mit-Gefühlen-umgehen-können. Das ist dann Gefühle-übergehen-können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungsergebnisse von deutschlands bekanntestem Neurobiologe und Autor mehrerer Bestseller 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gerald-huether.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Prof. Dr. Gerald Hüth
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gerald-huether.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           er
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zeigen, dass Empathie und emotionale Verbindung nur dann gelingen, wenn wir uns auf die emotionale und körperliche Ebene begeben und nicht versuchen, alles rational zu erklären. Es geht also darum, präsent zu sein und die emotionale Verbindung aufrechtzuerhalten, ohne ständig zu sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlagen, Treten, Kratzen, Beißen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im wahrsten Sinne des Wortes, ist diese Situation für dein Kind ein echter Kampf. Mit Händen und Füßen, Zähnen, Kreischen und auch mal Körperflüssigkeiten richtet sich dieser Kampf auch mal gegen dich. Diese Attacken verunsichern und verletzen (körperlich und seelisch) die Eltern oft zutiefst. Um dein Kind aber kindgerecht aufzufangen, ist es wichtig, diese Gewalt am eigenen Ego vorbeiziehen zu lassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet jedoch nicht, dass du deine eigenen Grenzen nicht schützen darfst. Das ist sogar enorm wichtig, weil auch das zu einem gesunden Selbstbild führt. Für euch beide. Nichts anderes tut dein Kind mit seinem Wutausbruch, es zeigt dir, dass seine Grenzen überschritten wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der akute Wutausbruch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Kind wütend ist, geht es vor allem darum, die körperliche Anspannung zu regulieren. Hier kommt das Konzept der Ko-Regulation ins Spiel. Ko-Regulation bedeutet, dass Eltern ihrem Kind helfen, durch körperliche Nähe und Berührung zur Ruhe zu kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gehirn eines dreijährigen Kindes ist noch nicht vollständig entwickelt. Insbesondere der präfrontale Kortex, der für die Emotionsregulation, Impulskontrolle und Problemlösung zuständig ist, ist noch in einem frühen Entwicklungsstadium. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daher machen nur wenige Worte in diesem Moment Sinn, wie z.B.: „Ich bin da.”  Diese einfachen Worte signalisieren dem Kind, dass es nicht allein ist und dass seine Emotionen respektiert sind und sein dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Worte kommen nicht an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da bringen große Erklärungen oder umsichtige Bitten nichts. Das System deines Kindes befindet sich im sogenannten Kampf-oder-Flucht-Modus. Das, was dein Kind gerade fühlt, ist in dem Moment so unerträglich, dass sein System diese Stressreaktion als eine Schutzmaßnahme auslöst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du anfängst, mit deinem Kind zu reden, agierst und befindest du dich auf der rationalen Ebene. Dein Kind will und kann aber von Erklärungen und Spiegelungen nichts hören, denn es ist gerade voll und ganz eins mit seinen Emotionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Emotionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Verbindung zu deinen eigenen Emotionen und deinem körperlichen Zustand fällt dir deutlich leichter, ohne sprechen zu müssen. Das ist eine Grundvoraussetzung für empathisches Verhalten. Empathie funktioniert dann am besten, wenn du den Zugang zur Emotionalität hast und nicht darüber nachdenken musst, welche Worte du gerade wählst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Empathiefähigkeit also leidet stark darunter, denn deine linke Gehirnhälfte, die für Sprache und Logik zuständig ist, ist beim Sprechen aktiviert, was es nahezu unmöglich macht, eine enge emotionale Verbindung zu deinem Kind herzustellen / aufrechtzuerhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im schlimmsten Falle kann bei deinem Kind sogar die Botschaft ankommen, dass es anstatt seine Gefühle auszuleben, sie mit Worten und Gedanken "bekämpfen" soll, denn Mama / Papa tut das. Und das ist genau das Gegenteil von Mit-Gefühlen-umgehen-können. Das ist dann Gefühle-übergehen-können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungsergebnisse von deutschlands bekanntestem Neurobiologe und Autor mehrerer Bestseller 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gerald-huether.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Prof. Dr. Gerald Hüth
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gerald-huether.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           er
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zeigen, dass Empathie und emotionale Verbindung nur dann gelingen, wenn wir uns auf die emotionale und körperliche Ebene begeben und nicht versuchen, alles rational zu erklären. Es geht also darum, präsent zu sein und die emotionale Verbindung aufrechtzuerhalten, ohne ständig zu sprechen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlagen, Treten, Kratzen, Beißen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im wahrsten Sinne des Wortes, ist diese Situation für dein Kind ein echter Kampf. Mit Händen und Füßen, Zähnen, Kreischen und auch mal Körperflüssigkeiten richtet sich dieser Kampf auch mal gegen dich. Diese Attacken verunsichern und verletzen (körperlich und seelisch) die Eltern oft zutiefst. Um dein Kind aber kindgerecht aufzufangen, ist es wichtig, diese Gewalt am eigenen Ego vorbeiziehen zu lassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet jedoch nicht, dass du deine eigenen Grenzen nicht schützen darfst. Das ist sogar enorm wichtig, weil auch das zu einem gesunden Selbstbild führt. Für euch beide. Nichts anderes tut dein Kind mit seinem Wutausbruch, es zeigt dir, dass seine Grenzen überschritten wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Grenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dein Kind dir gegenüber handgreiflich wird, darfst du dich schützen. Es heißt so oft “ das musst du aushalten” - jein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass dein Kind gerade ein Problem hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass du es ihm nicht abnehmen kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass sein Geschrei deine Trommelfelle zum Platzen bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass es andere mitbekommen und dir das unangenehm ist (obwohl es das nicht sollte).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Du musst all die Glaubenssätze aushalten, die dir in dem Moment deine Haltung versauen, wie z.B. - Man darf Kinder nicht verwöhnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/14-49ec5b07.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Grenzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dein Kind dir gegenüber handgreiflich wird, darfst du dich schützen. Es heißt so oft “ das musst du aushalten” - jein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass dein Kind gerade ein Problem hat.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass du es ihm nicht abnehmen kannst.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass sein Geschrei deine Trommelfelle zum Platzen bringt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Du musst aushalten können, dass es andere mitbekommen und dir das unangenehm ist (obwohl es das nicht sollte).
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Du musst all die Glaubenssätze aushalten, die dir in dem Moment deine Haltung versauen, wie z.B. - Man darf Kinder nicht verwöhnen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/14-49ec5b07.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du musst so vieles.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch eines vergisst oder verdrängst du immer wieder: Du musst dich auch schützen. Halte die Hände vor dir, gehe einen Schritt zurück, weiche aus, halte ein Kissen oder eine Tasche als Puffer für die Schläge und Tritte vor dir. Gib dein Kissen deinem Kind, womit es dich “verprügeln” kann, denn deinem Kind geht es nicht darum, dich zu verletzen. Mit dem Kissen könnte sogar eine Kissenschlacht entstehen, die euch beiden wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. So konnte die Wut wüten und dein Kind fühlt sich gesehen, ernst genommen und bedingungslos geliebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Darüberhinaus lebst du deinem Kind Selbstschutz vor. Das, was dich ruhig schlafen lässt, wenn dein Kind größer wird und du weißt, dass es gelernt hat, auf sich aufzupassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während der körperlichen Auseinandersetzung solltest du ein gewaltsames Festhalten deines Kindes vermeiden. Es sei denn, das Kind unternimmt den Versuch, sich in der Wut einer gefährlichen Situation auszusetzen, wie z.B. auf die Straße zu rennen oder gegen eine Fensterscheibe zu schlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geht das Kind auf andere los, stelle dich ihm als Puffer in den Weg. Achte auf deine Haltung. Sie darf nicht bedrohlich oder einschüchternd wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dein Kind macht in diesem Moment nichts falsch, weil es überhaupt nicht in der Lage ist, seine Handlung bewusst wahrzunehmen. Auch im Nachgespräch sehe bitte davon ab, etwas zu bewerten, was dein Kind im Wutausbruch getan hat. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du musst so vieles
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch eines vergisst oder verdrängst du immer wieder: Du musst dich auch schützen. Halte die Hände vor dir, gehe einen Schritt zurück, weiche aus, halte ein Kissen oder eine Tasche als Puffer für die Schläge und Tritte vor dir. Gib dein Kissen deinem Kind, womit es dich “verprügeln” kann, denn deinem Kind geht es nicht darum, dich zu verletzen. Mit dem Kissen könnte sogar eine Kissenschlacht entstehen, die euch beiden wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. So konnte die Wut wüten und dein Kind fühlt sich gesehen, ernst genommen und bedingungslos geliebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Darüberhinaus lebst du deinem Kind Selbstschutz vor. Das, was dich ruhig schlafen lässt, wenn dein Kind größer wird und du weißt, dass es gelernt hat, auf sich aufzupassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während der körperlichen Auseinandersetzung solltest du ein gewaltsames Festhalten deines Kindes vermeiden. Es sei denn, das Kind unternimmt den Versuch, sich in der Wut einer gefährlichen Situation auszusetzen, wie z.B. auf die Straße zu rennen oder gegen eine Fensterscheibe zu schlagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Geht das Kind auf andere los, stelle dich ihm als Puffer in den Weg. Achte auf deine Haltung. Sie darf nicht bedrohlich oder einschüchternd wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dein Kind macht in diesem Moment nichts falsch, weil es überhaupt nicht in der Lage ist, seine Handlung bewusst wahrzunehmen. Auch im Nachgespräch sehe bitte davon ab, etwas zu bewerten, was dein Kind im Wutausbruch getan hat. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufarbeitung im Gespräch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald es euch gelungen ist, den Wutausbruch zu regulieren, wird sich dein Kind beruhigen. Mit kurzen Fragen kannst du vorfühlen, ob es in der Lage ist, mit dir zu reden. Manchmal ist es auch sinnvoll dem Kind eine Nachwirkzeit zu lassen, bevor man ins Gespräch geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber zu sprechen ist von sehr großer Bedeutung, aber dafür muss jeder in entsprechender Verfassung sein und das Umfeld / die Situation muss dafür passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufarbeitung im Gespräch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald es euch gelungen ist, den Wutausbruch zu regulieren, wird sich dein Kind beruhigen. Mit kurzen Fragen kannst du vorfühlen, ob es in der Lage ist, mit dir zu reden. Manchmal ist es auch sinnvoll dem Kind eine Nachwirkzeit zu lassen, bevor man ins Gespräch geht.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber zu sprechen ist von sehr großer Bedeutung, aber dafür muss jeder in entsprechender Verfassung sein und das Umfeld / die Situation muss dafür passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Spiegeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resonanz lenkt die Entwicklung deines Kindes. Wie reagiert Mama / Papa auf mein Verhalten? Suchst du das offene und wertschätzende Gespräch über intensive Gefühle und Verhaltensweisen, entwickelt dein Kind ebenfalls eine selbstverständliche Bereitschaft dafür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Beschreibst du deinem Kind, was du gerade von ihm wahrgenommen hast, spiegelst du sein Verhalten und deine wahrgenommene Interpretation davon. Wichtig ist, dass du sein Verhalten / seinen Gefühlszustand nicht als eine Tatsache ansiehst, sondern welchen Eindruck du davon hattest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es macht also keinen Sinn, deinem Kind verbal zu spiegeln, warum es wütend sei, indem du sowas sagst, wie: „Ich weiß, du bist wütend, weil du kein Eis bekommen hast“. Du kannst nie mit absoluter Sicherheit wissen, warum genau dein Kind vor Wut kocht. Vielleicht ist es das Eis, vielleicht ist es aber auch eine Ansammlung mehrerer / anderer Gefühle und Erfahrungen, die das Kind im Moment überfordern. Wenn du den Eindruck hast, es war Wut wegen des Eises, dann frage dein Kind, ob es sein kann, dass… Ganz egal, wie sicher du dir bist. Das zeigt deinem Kind: „Ich sehe dich und es ist mir wichtig, dich richtig zu verstehen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls solltest du im Nachgespräch bitte davon absehen, etwas zu bewerten, was dein Kind während des Wutausbruchs getan hat. Du darfst aber sehr gerne deine Beobachtungen und deine Gefühle beschreiben. Wobei hier deine wichtigste Botschaft sein muss: Mein Kind hat absolut keine Schuld an meinen Gefühlen. Dafür, wie Mama / Papa sich fühlt, ist nur Mama / Papa selbst verantwortlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nochmal im Überblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also, was sollten Eltern tun, wenn ihr Kind wütend ist? Zunächst einmal: In der Nähe sein. Körperkontakt anbieten, wenn das Kind es möchte. Sich einfühlen, ohne viele Worte zu machen. Dies stärkt die Bindung und hilft dem Kind, schneller zur Ruhe zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✔
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Körperliche Nähe bieten: Halte dein Kind oder sei einfach in seiner Nähe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✔
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenig Worte, viel Präsenz: Einfache Sätze wie „Ich bin hier“ reichen aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✔
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigene Ruhe bewahren: Atme tief durch und bleibe ruhig, um deinem Kind Sicherheit zu vermitteln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✔
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefühle anerkennen: Zeige Verständnis ohne zu bewerten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✔
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach dem Sturm reden: Wenn sich dein Kind beruhigt hat, kannst du über die Situation sprechen und Fragen stellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In Momenten der Wut ist es entscheidend, präsent zu sein – körperlich und emotional. Denn das ist die wahre Sprache der Liebe und des Verständnisses, die Kinder brauchen, um sich sicher und geliebt zu fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Spiegeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resonanz lenkt die Entwicklung deines Kindes. Wie reagiert Mama / Papa auf mein Verhalten? Suchst du das offene und wertschätzende Gespräch über intensive Gefühle und Verhaltensweisen, entwickelt dein Kind ebenfalls eine selbstverständliche Bereitschaft dafür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Beschreibst du deinem Kind, was du gerade von ihm wahrgenommen hast, spiegelst du sein Verhalten und deine wahrgenommene Interpretation davon. Wichtig ist, dass du sein Verhalten / seinen Gefühlszustand nicht als eine Tatsache ansiehst, sondern welchen Eindruck du davon hattest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es macht also keinen Sinn, deinem Kind verbal zu spiegeln, warum es wütend sei, indem du sowas sagst, wie: „Ich weiß, du bist wütend, weil du kein Eis bekommen hast“. Du kannst nie mit absoluter Sicherheit wissen, warum genau dein Kind vor Wut kocht. Vielleicht ist es das Eis, vielleicht ist es aber auch eine Ansammlung mehrerer / anderer Gefühle und Erfahrungen, die das Kind im Moment überfordern. Wenn du den Eindruck hast, es war Wut wegen des Eises, dann frage dein Kind, ob es sein kann, dass… Ganz egal, wie sicher du dir bist. Das zeigt deinem Kind: „Ich sehe dich und es ist mir wichtig, dich richtig zu verstehen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenfalls solltest du im Nachgespräch bitte davon absehen, etwas zu bewerten, was dein Kind während des Wutausbruchs getan hat. Du darfst aber sehr gerne deine Beobachtungen und deine Gefühle beschreiben. Wobei hier deine wichtigste Botschaft sein muss: Mein Kind hat absolut keine Schuld an meinen Gefühlen. Dafür, wie Mama / Papa sich fühlt, ist nur Mama / Papa selbst verantwortlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nochmal im Überblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also, was sollten Eltern tun, wenn ihr Kind wütend ist? Zunächst einmal: In der Nähe sein. Körperkontakt anbieten, wenn das Kind es möchte. Sich einfühlen, ohne viele Worte zu machen. Dies stärkt die Bindung und hilft dem Kind, schneller zur Ruhe zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Körperliche Nähe bieten: Halte dein Kind oder sei einfach in seiner Nähe.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Wenig Worte, viel Präsenz: Einfache Sätze wie „Ich bin hier“ reichen aus.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Eigene Ruhe bewahren: Atme tief durch und bleibe ruhig, um deinem Kind Sicherheit zu vermitteln.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Gefühle anerkennen: Zeige Verständnis ohne zu bewerten.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           - Nach dem Sturm reden: Wenn sich dein Kind beruhigt hat, kannst du über die Situation sprechen und Fragen stellen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In Momenten der Wut ist es entscheidend, präsent zu sein – körperlich und emotional. Denn das ist die wahre Sprache der Liebe und des Verständnisses, die Kinder brauchen, um sich sicher und geliebt zu fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/15.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend lässt sich sagen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weniger reden,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mehr fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Momenten der Wut geht es darum, gemeinsam durch die Sturmflut der Emotionen zu navigieren und dabei die körperliche Nähe und Unterstützung anzubieten, die das Kind braucht. So schaffen wir eine Grundlage für ein tieferes Verständnis und eine stärkere Bindung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen zeigen, dass dies der effektivste Weg ist, um Kindern zu helfen, ihre Emotionen zu regulieren und ein gesundes emotionales Bewusstsein zu entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne, liebe Eltern: Vertraut auf eure Intuition, bleibt präsent und seid geduldig. Eure Kinder werden es euch danken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend lässt sich sagen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weniger reden,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mehr fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Momenten der Wut geht es darum, gemeinsam durch die Sturmflut der Emotionen zu navigieren und dabei die körperliche Nähe und Unterstützung anzubieten, die das Kind braucht. So schaffen wir eine Grundlage für ein tieferes Verständnis und eine stärkere Bindung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuelle Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen zeigen, dass dies der effektivste Weg ist, um Kindern zu helfen, ihre Emotionen zu regulieren und ein gesundes emotionales Bewusstsein zu entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne, liebe Eltern: Vertraut auf eure Intuition, bleibt präsent und seid geduldig. Eure Kinder werden es euch danken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/15.png" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 13 Jul 2024 15:05:24 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Durch Dreck, Rotz und Tränen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern - die Superhelden, die eine Eingewöhnung verdienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es darum geht, das erste Kind in den Kindergarten zu bringen, kommt oft ganz schön Bewegung in die Gefühlswelt der Eltern. Da ist diese kleine Hand, die man hält und diese großen Augen, die einen ansehen mit einer Mischung aus Angst, Unsicherheit und Vorfreude. Doch während wir uns so sehr auf die kleinen und aufgeregten Gesichter konzentrieren, die zum ersten Mal ihre zukünftigen Freunde und Spielecken erblicken, vergessen wir oft eine entscheidende Tatsache: Die eigentliche Eingewöhnung brauchen nicht nur die Kinder, sondern vor allem ihre Eltern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die emotionale Achterbahnfahrt der Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ja, liebe Eltern, ihr seid die “heimlichen” Hauptdarsteller dieses manchmal “unheimlichen” Dramas. Während eure Kinder schnell neue Freunde finden und sich an den Tagesablauf gewöhnen, steht ihr vor der Herausforderung, euer kleines Herzstück in die Obhut fremder Menschen zu geben. Und das ist keine leichte Aufgabe! Denn mal ehrlich, wer kann die Tränen von Mami und Papi trocknen, wenn der kleine Schatz fröhlich in den Kindergarten läuft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eltern sind oft die, die weinen (oder gerne weinen würden), wenn das Kind fröhlich winkt und in die Gruppe stürmt. Sie sind es, die jedes Detail des Tages wissen wollen – von der Anzahl der gegessenen Apfelstücke bis zum letzten bekannten Aufenthaltsort der linken Socke. Es zeigt, wie wichtig es ihnen ist, dass sich ihr Kind gut in der Einrichtung einlebt. Doch um diese Phase zu überstehen, brauchen auch die Eltern eine sanfte, möglichst individuelle Eingewöhnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kindergartenstart – Ein Crashkurs in Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am ersten Kindergartentag sind die Eltern so viel mehr als nur Zuschauer. Sie müssen lernen, loszulassen und Vertrauen zu entwickeln. Es beginnt damit, dass sie die genauen Blicke der Fachkräfte auf sich spüren und lernen, sie auszuhalten. Sie überwinden sich, Fragen zu stellen und mit der eigenen Verunsicherung klarzukommen, die die Antworten manchmal mit sich bringen. Ihr habt das Recht, neugierig und verunsichert zu sein, Fragen zu stellen und auch zu vertrauen – immerhin gebt ihr euren wertvollsten Schatz in die Hände dieser Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/Designer+%286%29.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Austausch unter Eltern –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Superheldenselbsthilfegruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während die Kinder neue Freunde und Freuden finden, bietet der Kindergarten oft die perfekte Gelegenheit, um sich mit anderen Eltern auszutauschen. Hier werden Ängste und Sorgen geteilt, lustige Anekdoten erzählt und wertvolle Tipps weitergegeben. Diese Gespräche sind Gold wert! Denn sie zeigen, dass ihr nicht allein seid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Elterncafés oder gemeinsame Elternabende sind nicht nur nette Veranstaltungen, sondern echte Treffen der AAs - der Anonymen Alltagssuperhelden. Hier könnt ihr euch sicher sein, dass auch andere Eltern vor denselben Herausforderungen stehen und dieselben Fragen haben: „Wie schaffe ich es, dass mein Kind seinen Brokkoli isst?“ oder „Warum möchte mein Kind jeden Morgen in einem Batman-Kostüm in den Kindergarten gehen?“ oder “Wie zum Geier hat es dieser eine Vater geschafft, dass sein Batman-Kostüm-tragendes und Brokkoli-essendes Kind, ihn nach dem Bringen in den Kindergarten AUS dem Kindergarten schiebt und auch noch ganz spät abgeholt werden will?!”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/Designer+%287%29.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen aufbauen – Schritt für Schritt runter mit der Maske
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Dies gilt sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Während die Kinder lernen, dass sie im Kindergarten sicher und gut aufgehoben sind, müssen auch die Eltern lernen, den Erziehern und auch dem Prozess zu vertrauen. Sie lernen, dass es nur menschlich ist, die Superhelden-Maske hin und wieder abzulegen. Dies passiert nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein guter Kindergarten wird die Eltern in diesen Prozess aktiv einbeziehen. Das beginnt mit einer transparenten Kommunikation schon vor dem ersten Tag in der Einrichtung. Diese wird aufrechterhalten und thematisiert den Tagesablauf und die Aktivitäten der Kinder und endet mit regelmäßigen Updates und Reflexionen in Elterngesprächen. Je mehr ihr über den Kindergartenalltag wisst, desto sicherer werdet ihr euch fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Superhelden M. &amp;amp; P. – durch Dreck, Rotz und Tränen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lasst uns einen Moment innehalten und die wahren Helden des Alltags würdigen: die Eltern. Ihr habt die Geduld eines tibetischen Mönchs, die Kreativität eines Überlebenskünstlers und die Energie von drei Supersonnen. Ihr seid diejenigen, die nicht nur eure Kinder, sondern auch euch selbst durch diese aufregende Zeit begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ihr seid nicht nur dafür da, den Kindern den Tag zu versüßen, sondern auch, euch selbst das Herz leichter zu machen. Ihr wisst, wie schwer es ist, das eigene Kind loszulassen, und ihr tut trotzdem alles, um diesen Schritt zu machen. Mit einem freundlichen Wort, einem offenen Ohr und einer helfenden Hand seid ihr die wahren Superhelden der Kindergarteneingewöhnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eingewöhnungszeit als Chance für Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nutzt diese Zeit, um euch selbst ein wenig besser kennenzulernen. Ja, es ist in Ordnung, sich Sorgen zu machen. Ja, es ist in Ordnung, Fragen zu stellen. Und ja, es ist in Ordnung, Tränen zu vergießen, wenn ihr euer Kind entlang der Grenzen einer weiteren Abnabelung stützt. Ihr seid großartige Vorbilder und eure Kinder werden es euch danken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/closeup-portrait-woman-smiling-with-perfect-smile-white-teeth.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Liebe Eltern, die Eingewöhnungszeit im Kindergarten ist nicht nur eine Phase des Abschieds, sondern auch eine Zeit des Wachstums – für euch und eure Kinder. Ihr werdet sehen, dass ihr nicht alleine seid und dass der Kindergarten nicht nur ein Ort für eure Kinder, sondern auch eine Gemeinschaft für euch selbst ist. Also, nehmt euch die Zeit, euch einzugewöhnen, knüpft Kontakte und vertraut darauf, dass eure Kinder in guten Händen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und denkt immer daran: Ihr seid nicht nur für eure Kinder da, sondern auch für euch selbst. Ihr seid die wahren Helden des Alltags und verdient all unsere Anerkennung und unser Vertrauen. Gemeinsam werdet ihr diese aufregende Zeit meistern und sehen, wie eure Kinder und ihr selbst daran wachsen werdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern - die Superhelden, die eine Eingewöhnung verdienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/vater-verbringt-am-vatertag-zeit-mit-seiner-tochter-im-freien-2b2eadb2-000a6e09-1f7e1be7.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es darum geht, das erste Kind in den Kindergarten zu bringen, kommt oft ganz schön Bewegung in die Gefühlswelt der Eltern. Da ist diese kleine Hand, die man hält und diese großen Augen, die einen ansehen mit einer Mischung aus Angst, Unsicherheit und Vorfreude. Doch während wir uns so sehr auf die kleinen und aufgeregten Gesichter konzentrieren, die zum ersten Mal ihre zukünftigen Freunde und Spielecken erblicken, vergessen wir oft eine entscheidende Tatsache: Die eigentliche Eingewöhnung brauchen nicht nur die Kinder, sondern vor allem ihre Eltern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die emotionale Achterbahnfahrt der Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ja, liebe Eltern, ihr seid die “heimlichen” Hauptdarsteller dieses manchmal “unheimlichen” Dramas. Während eure Kinder schnell neue Freunde finden und sich an den Tagesablauf gewöhnen, steht ihr vor der Herausforderung, euer kleines Herzstück in die Obhut fremder Menschen zu geben. Und das ist keine leichte Aufgabe! Denn mal ehrlich, wer kann die Tränen von Mami und Papi trocknen, wenn der kleine Schatz fröhlich in den Kindergarten läuft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eltern sind oft die, die weinen (oder gerne weinen würden), wenn das Kind fröhlich winkt und in die Gruppe stürmt. Sie sind es, die jedes Detail des Tages wissen wollen – von der Anzahl der gegessenen Apfelstücke bis zum letzten bekannten Aufenthaltsort der linken Socke. Es zeigt, wie wichtig es ihnen ist, dass sich ihr Kind gut in der Einrichtung einlebt. Doch um diese Phase zu überstehen, brauchen auch die Eltern eine sanfte, möglichst individuelle Eingewöhnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kindergartenstart –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Crashkurs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am ersten Kindergartentag sind die Eltern so viel mehr als nur Zuschauer. Sie müssen lernen, loszulassen und Vertrauen zu entwickeln. Es beginnt damit, dass sie die genauen Blicke der Fachkräfte auf sich spüren und lernen, sie auszuhalten. Sie überwinden sich, Fragen zu stellen und mit der eigenen Verunsicherung klarzukommen, die die Antworten manchmal mit sich bringen. Ihr habt das Recht, neugierig und verunsichert zu sein, Fragen zu stellen und auch zu vertrauen – immerhin gebt ihr euren wertvollsten Schatz in die Hände dieser Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/Designer+%286%29.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Austausch unter Eltern –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Superhelden-selbsthilfegruppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während die Kinder neue Freunde und Freuden finden, bietet der Kindergarten oft die perfekte Gelegenheit, um sich mit anderen Eltern auszutauschen. Hier werden Ängste und Sorgen geteilt, lustige Anekdoten erzählt und wertvolle Tipps weitergegeben. Diese Gespräche sind Gold wert! Denn sie zeigen, dass ihr nicht allein seid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Elterncafés oder gemeinsame Elternabende sind nicht nur nette Veranstaltungen, sondern echte Treffen der AAs - der Anonymen Alltagssuperhelden. Hier könnt ihr euch sicher sein, dass auch andere Eltern vor denselben Herausforderungen stehen und dieselben Fragen haben: „Wie schaffe ich es, dass mein Kind seinen Brokkoli isst?“ oder „Warum möchte mein Kind jeden Morgen in einem Batman-Kostüm in den Kindergarten gehen?“ oder “Wie zum Geier hat es dieser eine Vater geschafft, dass sein Batman-Kostüm-tragendes und Brokkoli-essendes Kind, ihn nach dem Bringen in den Kindergarten AUS dem Kindergarten schiebt und auch noch ganz spät abgeholt werden will?!”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/Designer+%287%29.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen aufbauen – Schritt für Schritt runter mit der Maske
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen aufzubauen ist ein Prozess, der Zeit braucht. Dies gilt sowohl für die Kinder als auch für die Eltern. Während die Kinder lernen, dass sie im Kindergarten sicher und gut aufgehoben sind, müssen auch die Eltern lernen, den Erziehern und auch dem Prozess zu vertrauen. Sie lernen, dass es nur menschlich ist, die Superhelden-Maske hin und wieder abzulegen. Dies passiert nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein guter Kindergarten wird die Eltern in diesen Prozess aktiv einbeziehen. Das beginnt mit einer transparenten Kommunikation schon vor dem ersten Tag in der Einrichtung. Diese wird aufrechterhalten und thematisiert den Tagesablauf und die Aktivitäten der Kinder und endet mit regelmäßigen Updates und Reflexionen in Elterngesprächen. Je mehr ihr über den Kindergartenalltag wisst, desto sicherer werdet ihr euch fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Superhelden M. &amp;amp; P. – durch Dreck, Rotz und Tränen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lasst uns einen Moment innehalten und die wahren Helden des Alltags würdigen: die Eltern. Ihr habt die Geduld eines tibetischen Mönchs, die Kreativität eines Überlebenskünstlers und die Energie von drei Supersonnen. Ihr seid diejenigen, die nicht nur eure Kinder, sondern auch euch selbst durch diese aufregende Zeit begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ihr seid nicht nur dafür da, den Kindern den Tag zu versüßen, sondern auch, euch selbst das Herz leichter zu machen. Ihr wisst, wie schwer es ist, das eigene Kind loszulassen, und ihr tut trotzdem alles, um diesen Schritt zu machen. Mit einem freundlichen Wort, einem offenen Ohr und einer helfenden Hand seid ihr die wahren Superhelden der Kindergarteneingewöhnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Eingewöhnungszeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als Chance für
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nutzt diese Zeit, um euch selbst ein wenig besser kennenzulernen. Ja, es ist in Ordnung, sich Sorgen zu machen. Ja, es ist in Ordnung, Fragen zu stellen. Und ja, es ist in Ordnung, Tränen zu vergießen, wenn ihr euer Kind entlang der Grenzen einer weiteren Abnabelung stützt. Ihr seid großartige Vorbilder und eure Kinder werden es euch danken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/closeup-portrait-woman-smiling-with-perfect-smile-white-teeth.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Liebe Eltern, die Eingewöhnungszeit im Kindergarten ist nicht nur eine Phase des Abschieds, sondern auch eine Zeit des Wachstums – für euch und eure Kinder. Ihr werdet sehen, dass ihr nicht alleine seid und dass der Kindergarten nicht nur ein Ort für eure Kinder, sondern auch eine Gemeinschaft für euch selbst ist. Also, nehmt euch die Zeit, euch einzugewöhnen, knüpft Kontakte und vertraut darauf, dass eure Kinder in guten Händen sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und denkt immer daran: Ihr seid nicht nur für eure Kinder da, sondern auch für euch selbst. Ihr seid die wahren Helden des Alltags und verdient all unsere Anerkennung und unser Vertrauen. Gemeinsam werdet ihr diese aufregende Zeit meistern und sehen, wie eure Kinder und ihr selbst daran wachsen werdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 07:54:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Zweifelsfall</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal sitze ich da und überlege mir, worüber ich schreiben kann. Mir kommen alle möglichen Themen in den Sinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eins davon fühlt sich gerade ganz authentisch an, also formuliere ich eine Überschrift. Jaaa, das klingt gut, denke ich mir. Das kennen sicher viele Eltern, worüber es unter dieser Überschrift gehen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fange an, im Kopf Sätze zu bilden. Ich mag es, wenn sie so richtig wohlgeformt sind und nach was klingen (ja, in diesem Artikel wird das Wörtchen “ich” wohl öfter vorkommen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/6-efdc4c9b.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So weit, so gut, nur unglücklicherweise enden einige meiner Versuche, etwas zu sagen oder zu schreiben, unweigerlich damit, dass ich doch daran zweifle, ob das jemand lesen will. Diese Überschrift klingt zwar richtig saftig, aber was steckt denn dahinter, wird man sich fragen? Und dann geht oft ein anstrengendes Zwiegespräch los, das ich mir mit meinem inneren Zweifler antue. An dieser Stelle werde ich lieber nicht weiter ins Detail gehen. Das will wahrscheinlich sowieso niemand wissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich zweifle mich regelrecht bis zur Erschöpfung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal schaffe ich es, diesen Zweifler in mir abzuschütteln, indem ich einfach ganz doll schnell schreibe. Das funktioniert in der Regel auch ganz gut mit dem Reden. Einfach blitzschnell den Gedanken aussprechen und den Zweifler in mir damit überrumpeln. Auch wenn ich mich dann selbst kurz darauf schuldig fühle wegen meines Frühstarts. Wenn es an einem Tag auch noch öfter passiert, machen sich sogar unangenehm vertraute Schamgefühle in mir breit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So, wo wollte ich eigentlich hin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach ja - ich zweifle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus meinem Zweifeln heraus, beginne ich nach Rechtfertigungen zu suchen. Wenn ich zu diesem Thema, dieser saftigen Überschrift Zitate oder wissenschaftliche Quellen beifüge, dann fühle ich mich vorübergehend lesenswerter. Ja und auch an dieser Stelle, erspare ich dir ein näheres Eingehen auf das Thema “mein Selbstwert”. Oder ich erspare es eigentlich mir selbst, weil ich es bezweifle, mich gut genug mit dem Thema Selbstwert auseinandergesetzt zu haben. Das, was ich mir da zusammengereimt habe, will wahrscheinlich sowieso niemand lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/popppp-c596939d.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was will ich überhaupt mit meinen unwissenschaftlichen Texten? Ich habe keinen Doktortitel, keine Auszeichnungen dafür, etwas besonders gut zu können. Ich bin ein einfacher Erzieher und selbsternannter Elterncoach. Ich kann wirklich nicht so viel vorweisen, außer ein paar Jahre als Pädagoge auf dem Buckel. Knapp 18 sind es jetzt. Und auch das war ich nicht in der Lage, konstant in einer Einrichtung abzuleisten. Ich scheiterte schon ganze sieben Mal, indem ich die Einrichtung wechselte. Also werde ich hier jetzt auch ganz bestimmt nicht von Durchhaltevermögen schwafeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dieses Elterncoaching ist sowieso die reinste Lachnummer. Ich habe nämlich außer ein paar Hundert Elterngesprächen, in denen es um irgendwelche gewöhnlichen Erziehungsthemen ging, die ich mir auch noch dummerweise immer zu Herzen genommen habe, noch nicht einmal eine Coach-Zertifizierung (noch nicht).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich kann ich jetzt auch aufhören zu schreiben. Das will jetzt absolut zweifellos NIEMAND lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schon zweifle ich auch daran.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe in 18 Jahren wahrscheinlich noch nie erlebt, dass Eltern beim Kindergartenstart keinerlei Zweifel oder Fragen hatten. Sie hatten Unsicherheiten. Ihnen fehlte mal das Fachwissen für die aktuelle Entwicklungsphase ihres Kindes und mal das pädagogische Verständnis in der Beziehungsdynamik zu ihrem Kind. Mal saß ihre Verunsicherung so tief, dass sie es mir gar untersagten, ihr Kind auf die Toilette zu begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeinsam mit all diesen Eltern habe auch ich immer dazugelernt. Und wenn ich so aus pädagogischer Sicht an vergangene Eingewöhnungen denke, war auch ich immer wieder am Zweifeln, ob ich es richtig mache. Und ich lag zweifellos immer wieder falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch wenn ich zukünftig ganz zweifellos (und nervt es schon?) immer wieder Fehler machen werde, kann ich mittlerweile auf einen sehr großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Erfahrungen mit Kindergarten-Eingewöhnungen aller Art. Familiensituationen aller Art. Eltern-Kind-Beziehungen aller Art.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            LIEBER AN DER EINGEWÖHNUNG ZWEIFELN, ALS AN IHR ZU VERZWEIFELN.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            LIEBER AN DER EINGEWÖHNUNG ZWEIFELN, ALS AN IHR ZU VERZWEIFELN.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/4-91af092f-e969d8f1.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir geht es hier aber darum, dir Mut zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du in/an der Eingewöhnung zweifelst, dann hat das immer einen Grund. Manchmal ist das zwar nicht gut oder schnell greifbar, was diese Zweifel bedeuten, was aber ein Grund mehr ist, da genauer hinzuschauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweifelst du daran, dass sich dein Kind schnell und vollständig beruhigt hat, nach einem tränenreichen Abschied von dir am Morgen im Kindergarten? Dann sprich offen mit den Fachkräften darüber. Es kann bedeuten, dass du noch nicht genug Vertrauen in die Fachkraft oder Einrichtung aufbauen konntest (was auch nicht unbedingt an der Qualität der Einrichtung liegen muss). Es könnte auch bedeuten, dass du nicht genug Vertrauen in deine eigenen elterlichen Fähigkeiten hast. Vielleicht bedeutet es auch, dass dich persönliche, unaufgearbeitete Kindheitserfahrungen begleiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm deine Zweifel wahr, ernst und die Eingewöhnung deines Kindes als Anlass, dahinter zu schauen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Zweifelsfall, leg ab und zu einfach einen Frühstart hin und sprich sie spontan aus. Eine gute Einrichtung/Fachkraft wird dafür dankbar sein. Und wenn nicht, bist du auch einen Schritt weiter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/im+Zweifelsfall.png" length="484329" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 05 May 2024 06:27:47 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Seine Eingewöhnung - Deine Chance</title>
      <link>https://www.eingewoehnt.de/nutze-die-eingewoehnung-als-chance</link>
      <description>Meine Mutter mit meiner drei Jahre jungen Schwester auf dem Arm und ich als ruhiger Fünfjähriger wagen uns aus der Haustür. Draußen ist alles andere als ruhig.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sibirien,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Polarnacht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und ein nicht ganz normaler morgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vor dem kindergarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sibirien, Polarnacht und
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein nicht ganz normaler morgen vor dem kindergarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Mutter mit meiner drei Jahre jungen Schwester auf dem Arm und ich als ruhiger Fünfjähriger wagen uns aus der Haustür. Draußen ist es alles andere als ruhig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ca. -30°C kalt. Auch ohne die Dunkelheit der Polarnacht, können wir kaum etwas sehen. Der tobende Schneesturm zwingt uns dazu, die Augen so zuzukneifen, dass wir kaum erkennen können, wohin wir gehen. Wir pressen uns entlang der Hauswand, um bei dieser Windstärke überhaupt vorankommen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wollen in den Kindergarten. Der gesamte Weg dorthin könnte wirklich nicht kürzer sein. Wir müssen nur einmal und die Ecke unseres Hauses und schon wären wir da. Doch an diesem naturgewaltigen Morgen ist dieser Katzensprung für mich eine schonungslos anhaltende Prüfung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ist die rettende Hauswand zu Ende. Kurz müssen wir ihren Schutz verlassen, um zum Kindergarteneingang zu gelangen. Ich muss mich mit ganzer Kraft gegen den Wind stemmen und rutsche trotzdem, teils auf allen Vieren, immer wieder zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser im Gesicht stechende, laut heulende Wind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hindert mich ernsthaft am Atmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Mutter erreicht mit uns schließlich die Eingangstür des Kindergartens und es ist von jetzt auf nachher einfach vorbei. Ganz selbstverständlich ziehe ich mich aus und gehe in die Gruppe voller unbeeindruckter Kinder.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/zzzwrnw.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das klingt dramatisch und für mich war es das in diesem Moment auch. Ich habe darüber aber nicht nachgedacht und kämpfte mich einfach durch. Ich weiß nicht, ob unsere Mutter darüber nachdachte, oder sich in dem Moment groß sorgte. Auf mich strahlte sie jedenfalls eine so stoische Ruhe und Zielsicherheit aus, dass es mir in einer irrwitzigen Ecke meines Selbst sogar irgendwie Spaß gemacht hat, gegen die Naturgewalt zu bestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Haltung in der Eingewöhnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Eingewöhnung erlebe ich immer wieder, wie absolut ausschlaggebend die Haltung der Eltern ist. Sie wirkt sich unweigerlich auf die Verfassung ihres Kindes aus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und es ist nicht tragisch, wenn du dich unsicher fühlst. Wenn du nicht weißt, ob du es richtig machst. Auch Ängste dürfen angenommen werden, denn sie sind wichtige Wegweiser auf deinem Weg als Elternteil. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist nur, dass du dich damit auseinandersetzt. Das ist die Haltung, von der ich spreche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Eingewöhnungsprozess gibt dir die Chance, etwas zu spüren, was unter Umständen noch nicht ausreichend verarbeitet wurde. Es können Erfahrungen sein, die in deiner eigenen Kindheit liegen. Oft sind das Glaubenssätze, mit denen du aufgewachsen bist. Auch das Einordnen mancher Beziehungen, die dein inneres Kind oft mehr oder weniger überfordern, beeinflusst dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm diese Chance an, damit dein Kind sich so unbeschwert und frei wie nur irgendwie möglich entfalten kann. Damit dein Kind nicht unbewusst zum Objekt der Bedürfniserfüllung deines verunsicherten oder verletzten inneren Kindes wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löse dich von deiner vermeintlich schützenden Wand, damit dein Kind seine Freiheit ausleben kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 08:17:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.eingewoehnt.de/nutze-die-eingewoehnung-als-chance</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gelungene Eingewöhnung im Kindergarten - ihr Geheimnis</title>
      <link>https://www.eingewoehnt.de/aktive-betreuungsübergabe-durch-eltern-bei-einer-eingewöhnung-im-kindergarten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder lese ich in Konzeptionen und Ratgebern das Wort "übernehmen" - die Fachkräfte übernehmen mehr und mehr die Betreuung des Kindes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau da muss das Umdenken stattfinden, sowohl bei den Fachkräften als auch bei den Eltern. Und schon ist das Geheimnis gelüftet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eingewöhnungsphase im Kindergarten markiert einen bedeutsamen Meilenstein für Kinder und Eltern gleichermaßen. Eine aktive Übergabe der Beziehungsgestaltung durch die Eltern spielt dabei nicht nur eine entscheidende Rolle für einen gelungenen Start. Sie beeinflusst ebenso den Gesamtverlauf der Kindergartenzeit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was genau meine ich mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “aktive Übergabe der Beziehungsgestaltung”?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/closeup-shot-boat-steering-wheel-074c8c83.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Art von Beziehung und Umgang, welche Kind und Eltern miteinander kennen und privat leben, muss beim Kindergartenstart Raum bekommen. Damit Eltern das Ruder an die Fachkräfte übergeben können, müssen sie zuallererst mit ihrem eigenen Beziehungsboot ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.partizipatorische-eingewoehnung.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Partizipatorischen Eingewöhnung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heißt es zum Beispiel so treffend - “sich Ihrem Kind gegenüber wie gewohnt verhalten…”
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es steht außer Frage, dass die Einrichtung den Rahmen vorgibt, der Eltern und Kind beim Ankommen in der Eingewöhnung zur Verfügung steht. Schließlich ist sie für das Wohl der Gruppe verantwortlich und die Eingewöhnung darf weder einem geschmeidigen Tagesablauf, noch einer ungestörten Gruppendynamik im Weg stehen. Dieser Rahmen muss noch vor dem Beginn der Eingewöhnung zwischen Fachkraft/Leitung und Eltern möglichst genau besprochen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eltern sind Experten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Rahmen für die bindungsstarke Begleitung des Kindes beim Start der Eingewöhnung geben die Eltern vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich möchte dich, liebe Mama, lieber Papa, ganz herzlich dazu ermutigen, dich dieser Rolle zu stellen und sich darauf einzulassen. Für dein Kind, bist DU die Expertin/der Experte. Du hast das Ruder eures Beziehungsbootes in der Hand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/seitenansicht-vater-haelt-kind-ce0f25ab.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In deiner Rolle als ExpertIn geht es in erster Linie nicht um pädagogische “Richtigkeit”, also deine fachliche Kompetenz. Hier geht es einzig und allein um deine Expertise auf dem Gebiet der emotionalen Nähe. Es geht um das Gefühl der Sicherheit bei deinem Kind und dir selbst, die Basis also für eine ungestörte Bindung. Es geht hier um das Gefühl, sich in einem liebenden und geliebten Umfeld aufzuhalten, wo man jederzeit ein vertrautes Gesicht sehen, vertrautes Wort hören, vertraute Umarmung spüren kann. Dieser Raum für einen authentischen Umgang miteinander muss eine Grundvoraussetzung sein und du darfst dir diesen Raum nehmen, für ein sicheres Ankommen im Kindergarten. Für dein Kind und für dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und aus diesem Zustand heraus erfolgt schrittweise die aktive Übergabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           deine übergabe im kindergarten -
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           praktische umsetzung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte dir den Unterschied zwischen einer Übernahme der Beziehungsgestaltung durch die Fachkraft (deine Rolle ist passiv) und einer Übergabe durch dich an die Fachkraft (du initiierst - aktive Rolle) anhand folgender Situation verdeutlichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausgangssituation:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du sitzt mit deinem Kind und der Fachkraft im Sandkasten und dein Kind sagt zu dir, dass es eine Schaufel braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           → Übernahme durch die Fachkraft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du schaust dich daraufhin um und suchst allein oder mit dem Kind die Schaufel. Die Fachkraft bleibt in der Nähe und bietet ihre Hilfe beim Suchen an. Sie übernimmt also selbst die Initiative, zu euch in euer Beziehungsboot einen Fuß hineinzubekommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           → ÜBERgabE DURCH DIch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du übergibst das Bedürfnis deines Kindes aktiv an die Fachkraft, indem du deinem Kind vorschlägst, sie nach der Schaufel zu fragen. Damit geht von dir eine aktive Einladung aus. Du signalisierst damit dem Kind und auch der Fachkraft, dass es in Ordnung ist, sie mit ins Boot zu holen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Signal ist unheimlich wertvoll. Damit vermittelst du deinem Kind, dass du diesem Ort und dieser Person vertraust. Darüber hinaus lebst du deinem Kind Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz vor, zwei Eigenschaften, die für die Gesamtentwicklung des Kindes von sehr großer Bedeutung sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorteile einer aktiven Gestaltung der Eingewöhnung durch Eltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/mittelgrosser-junge-der-draussen-spass-hat-adc64970.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine aktive Einladung an die Fachkraft, eine Beziehungsaufnahme zu starten, hat also viele positive Effekte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Eltern werden ernst- und wahrgenommen und erfahren eine bedingungslose Wertschätzung. Das stärkt das Vertrauen in die Einrichtung und in sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Eine vertrauensvolle Haltung der Eltern gegenüber der Einrichtung erleichtert es ihrem Kind, sich auf die neue Umgebung und neue Beziehungsaufnahmen einzulassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - Auch die Fachkraft profitiert davon. Sie kann ohne Handlungsdruck sehr genau beobachten, wo ihre Kontaktaufnahme ansetzen kann. Sie bekommt einen wichtigen Einblick in die Beziehungsdynamik zwischen Kind und Eltern. So kann sie den realistischen Rahmen für den bevorstehenden Beziehungsaufbau einschätzen und sich klarmachen, wo sie die Beiden abholen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit kann die gesamte Kindergartenzeit auf der zentralen Erfahrung aufbauen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Kind und ich sind hier willkommen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und zwar so, wie wir sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/familie-im-wald-3151cd5b.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das ist für die Eingewöhnung die entscheidende Erfahrung, welche das Sicherheitsbedürfnis des Kindes stillt. Das Kind bekommt durch die daraus resultierende Haltung der Eltern das Signal:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Los, du kannst diese Umgebung erkunden und diesen Menschen vertrauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühle mich hier sicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist hier sicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           WERBUNG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Eingewöhnung hochsensibler Kinder im Kindergarten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/0553cab1667d4ce0bd885f580c6472eb/dms3rep/multi/mutter-und-kleiner-sohn-sitzen-auf-einer-fensterbank.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 14 Apr 2024 18:06:13 GMT</pubDate>
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